Meine Träume sind eilige Bläschen
hochmütig, verrückt und stürmisch,
die auf dem Auge des stillen Meeres
dem Hauptjongleur das Geheimnis verraten,
daß sich jemand dort auf dem Grund
ohne Ankündigung aufhält.
Meine Träume sind atemlose Drachen
aus Krepppapier und Furcht
die es mittels ihres Glaubens,
für ein Weilchen schaffen,
die Sonne zu verdecken
und den Tag auszulöschen.
Sie sind das zeitlose Chaos
vor dessen Rätsel ich mir
immer noch meinen Kopf kratze,
von den Düften des Morgenkaffees berauscht.
Klopf, klopf, klopf…
Die Ouvertüre für den Schläfer.
Ich bin der steinernen Schläfer
und nur meine Träume sind luftig,
wie hastige und magere Windhunde
und sie halten mich wie Bojen,
so das ich nicht mit dem Ende
der Erzählung untergehe.
Ich bin der Herr der Träume
und sie sind rebellisch und vom neuen Schlag
eingeflochten durch Funken
in einen Zopf ohne Hinterkopf,
doch mein Königreich steht
über dem letzten Gedanken

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